


Hallo,
mein Name ist Nadja. Ich bin Autorin und arbeite gerade an meinem ersten Roman „Stummfilmwelten“, der sich mit dem Thema Angst auseinandersetzt.
Ich schreibe schon immer irgendwie, seit der Grundschule. Irgendwann hatte ich einmal einen Durchhänger, weil ich für die falschen Gründe geschrieben habe. Mittlerweile weiß ich, was und wen ich erreichen möchte.
Besonders über die Erfahrungen mit der Angst schreibe ich viel, weil das kein Tabuthema sein darf. Dabei bin ich selbst betroffen: Während des Studiums bekam ich plötzlich heftige Panikattacken. Es stellte sich heraus, dass ich eine Angststörung habe. Es folgte eine Therapie und ich lernte, mit der Angst umzugehen. Denn man wird eine Angststörung nicht einfach los, man lernt, mit ihr zu leben.
Ängstlich war ich schon immer. Es kam aber auch eine Menge Trauma aus der Kindheit dazu, mit einem Vater, der trank und irgendwann die Familie verließ, und einer Mutter, die aufgrund ihrer eigenen Ängste und ihrer depressiven Stimmungen wenig zugänglich war.
All diese Dinge musste ich erst einmal verarbeiten und damit bin ich auch noch nicht fertig. Das Schreiben hilft. Meine Texte sind ein Teil des Verarbeitungsprozesses. Irgendwann möchte ich auch gerne ein Studium des therapeutischen Schreibens absolvieren, um Kurse geben zu können.
Momentan arbeite ich als Lehrerin und bin sehr glücklich in dem Beruf.
Neben dem Schreiben lese, laufe und wandere ich viel.


