Ein Gedicht

zerbrochen
das Maskenlächeln
der Porzellanpuppe
versickert
die imaginäre Perfektion
ein Splitter des Glücks
bricht auf
die Illusion
die ich mir geschaffen
aus Rissen in Fassaden
verzerrte Reflektionen
in neuen Spiegeln
sind es noch dieselben Augen
die an Wunder glaubten
und ich würde so gern alles richtig machen
wäre so gern, was du dir wünscht
doch unter meiner Haut
pochen dieselben Adern
die meinen Gedanken
Denkmuster
eintätowiert haben
zwischen Ruinen aus Plastik
die nicht deine sind
entdecken wir neue Trümmer
ob es ein Ende gibt? Ich weiß es nicht.

